https://omp.ub.rub.de/index.php/ZEFIR/issue/feed ZEFIR-Publikationen 2020-11-17T06:22:07+00:00 Himmelmann, Ralf ralf.himmelmann@rub.de Open Monograph Press Publikationen des Zentrums für interdisziplinäre Regionalforschung der Ruhr-Universität Bochum https://omp.ub.rub.de/index.php/ZEFIR/catalog/book/108 Familienbüros in Nordrhein Westfalen. Verbreitung, Aufgaben und Erfolgsbedingungen 2018-07-26T10:07:54+00:00 Angelika Engelbert test@test.de Vanessa Gaffron test@test.de Katrin Linde test@test.de <p>Familien haben viele Aufgaben – und sie brauchen bei der Erfüllung dieser Aufgaben Hilfe und Unterstützung. In den Kommunen gibt es eine Vielzahl von Maßnahmen, Angeboten und Einrichtungen, die genau das bieten. Das Spektrum der Angebote ist breit und in jeder Kommune stellt sich die Lage anders dar, so dass ein Überblick oft sogar den Fachleuten schwer fällt.<br>Für eine bedarfsgerechte Nutzung vorhandener Unterstützungsangebote sind Informationen wichtig, die Familien Orientierung geben und den Zugang erleichtern. Eine Vernetzung der Akteure und funktionierende Kooperationen sind dafür unverzichtbar. Um dies zu erreichen, wurden in vielen Kommunen strukturelle Lösungen angegangen. Eine relativ neue Form der Institutionalisierung von vernetzenden und/oder beratenden Aufgaben sind seit einigen Jahren kommunale Stellen, die in der Regel als Familienbüro bezeichnet werden.<br>Welche Aufgaben haben diese Familienbüros? Welche Erfolge haben sie erzielen können und welche Voraussetzungen sind hierfür entscheidend? Diese und weitere Fragen beantwortet die Studie mit Blick auf Familienbüros in Nordrhein-Westfalen.</p> 2018-07-26T10:48:52+00:00 Copyright (c) https://omp.ub.rub.de/index.php/ZEFIR/catalog/book/162 Soziale Segregation in Nordrhein-Westfalen/ZEFIR-Materialien Bd. 11 2020-11-17T06:22:07+00:00 Sebastian Jeworutzki test@test.de Jörg-Peter Schräpler test@test.de <p>Das Phänomen der räumlichen Konzentration unterschiedlicher Sozialgruppen im städtischen Raum – die soziale Segregation – steht angesichts von vielerorts steigenden Mieten und verstärkter Flucht- und Binnenmigration wieder stärker im Blick der öffentlichen Debatte. In den Kommunen wird die ungleiche räumliche Verteilung ökonomischer und sozial-kultureller Bedingungen bereits vielfach mit einer Sozialraumorientierung und ressortübergreifenden Handlungsansätzen gewürdigt.</p> <p>In dem vorliegenden Kurzbericht wird nun eine Bestandsaufnahme des Ausmaßes und der Entwicklung der sozialen Segregation in den nordrhein-westfälischen Städten zwischen 2009 und 2017 vorgenommen. Auf der Grundlage von kleinräumigen SGB II-Daten des Statistischen Landesamtes NRW (IT.NRW) wird für die Jahre 2009, 2013 und 2017 untersucht, wie sich die SGB II- und Bedarfsgemeinschaftsquoten in den Bezirken der Gemeinden entwickelt haben. Dabei wird der Frage nachgegangen, ob sich generelle Unterschiede zwischen den Regionen des Landes feststellen lassen, wie hoch die soziale Benachteiligung einzelner Bezirke im Land ist und wie sich diese zwischen 2009 und 2017 verändert hat. Bei den Analysen wird zudem die Situation der Bedarfsgemeinschaften von geflüchteten Personen gesondert betrachtet und untersucht in welchen räumlichen Kontexten die erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im Kontext von Fluchtmigration leben.</p> 2020-11-17T00:00:00+00:00 Copyright (c) 2020 https://omp.ub.rub.de/index.php/ZEFIR/catalog/book/161 Leben an der "neuen Emscher"/ZEFIR-Materialien Bd. 10 2020-11-17T06:10:09+00:00 Jörg-Peter Schräpler test@test.de David Lehmkuhl test@test.de Andreas Farwick test@test.de Sören Petermann test@test.de Jasmin Schmitt test@test.de <p>In der Emscherregion haben weitreichende Veränderungsprozesse in wirtschaftlicher sowie gesellschaftlicher Hinsicht stattgefunden. Der wirtschaftliche Strukturwandel hat sich hier am stärksten negativ auf die soziale und wirtschaftliche Situation ausgewirkt. Der Emscher-Umbau ist ein Generationenprojekt, das die gesamte Region geprägt hat und weiter prägen wird. Damit die sozialstrukturellen Veränderungen dokumentiert und dargestellt werden können, ist es notwendig die aktuelle Situation in den emschernahen Ortsteilen zu kennen und zu erfahren, wie diese Situation entstanden ist und welche Ursachen dafür feststellbar sind. Die objektiven Lebensbedingungen der emschernahen Wohnorte werden im Rahmen dieser Studie in ausführlichen sozialräumlichen Analysen im Längs- und Querschnitt und das subjektive Wohlbefinden anhand einer Bewohnerbefragung in ausgewählten Wohnquartieren untersucht. Menschen, die unmittelbar an der Emscher wohnen und von ihrem Umbau am stärksten betroffen sind, haben wie wir zeigen konnten, ein hohes Interesse am Umbau und seinen Folgen. Diese Studie liefert - räumlich betrachtet - vielfältige Ansatzpunkte für Auswahl und eine gezielte Aufwertung von mehrfach benachteiligten, armutsgeprägten Wohngebieten in der Emscherregion.</p> 2020-11-17T00:00:00+00:00 Copyright (c) 2020 https://omp.ub.rub.de/index.php/ZEFIR/catalog/book/160 Wie geht's dir, Uwe?/ZEFIR-Materialien Bd. 9 2020-11-17T06:18:19+00:00 Sören Petermann test@test.de Klaus Peter Strohmeier test@test.de Katharina Yaltzis test@test.de Michaela Albrecht test@test.de <p>Integrierende Stadtentwicklung mit dem Ziel, Chancengleichheit für alle Kinder und Jugendlichen herzustellen, braucht kleinräumige und institutionenscharfe Daten zur Diagnose von Nachteilen und zur Evaluation von Maßnahmen. Das Monitoring-Instrument „Wie geht’s dir? UWE“ (Umwelt, Wohlbefinden, Entwicklung) – eine Adaption und Weiterentwicklung des kanadischen Middle Years Development Instrument – erfasst die subjektive Sicht von Kindern und Jugendlichen auf ihr gegenwärtiges Leben. UWE untersucht die Einflüsse von stärkenden Ressourcen in Familie, Schule und Wohnumgebung auf das Wohlbefinden von Jugendlichen. Dieser Beitrag stellt die Ergebnisse einer Pilotstudie vor, die in Herne in NRW durchgeführt wurde. Im Rahmen der Studie wurden alle Schülerinnen und Schüler der siebten und neunten Klassen befragt. Die Verteilung des Wohlbefindens zeigt deutliches Potential für Verbesserungen. Für den Ergebnistransfer in die Praxis wurden die Ergebnisse in den Schulen vorgestellt und ein Stadtbericht veröffentlicht. UWE wirkt so als starker Impuls für eine weitere Vernetzung von Akteuren in Schulen und Sozialräumen, um das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen zu verbessern.</p> 2020-11-12T00:00:00+00:00 Copyright (c) 2020 https://omp.ub.rub.de/index.php/ZEFIR/catalog/book/159 Kommunales Präventionsmonitoring/ZEFIR-Materialien Bd. 8 2020-11-17T06:18:11+00:00 David H. Gehne test@test.de Jörg-Peter Schräpler test@test.de <p>Beim Aufbau einer kommunalen Präventionspolitik in Kommunen haben Ansätze eines integrierten sozialräumlichen Monitorings eine hohe Bedeutung. Neu ist in diesem Zusammenhang vor allem die Orientierung am Lebenslauf von Kindern und Jugendlichen, die Fokussierungen auf Bildungsübergänge und die Zusammenführung der Profilierung von Bildungseinrichtungen mit Ansätzen der Sozialberichterstattung. Im Rahmen dieser Expertise wird eine exemplarische Bestandsaufnahme und strukturierte Analyse vorhandener kleinräumiger Berichtssysteme im Themenbereich Soziales und Prävention durchgeführt. Ergänzt wird die exemplarische Metaanalyse von kommunalen Monitorings durch zwei Beispiele flächendeckender, kleinräumiger Berichterstattung ohne kommunale Beteiligung aus dem Kontext der Landessozial- und Bildungsberichterstattung. Außerdem wurden leitfadengestützte Expert*inneninterviews zu Bedingungen einer gelungenen Berichterstattung durchgeführt. Ziele der Studie sind zum einen die vorhandenen Berichtssysteme vergleichend zu analysieren und dabei sowohl planungsbezogene Handlungsbedarfe als auch kommunale Handlungsmöglichkeiten für ein kleinräumiges Präventionsmonitoring zu beschreiben. Zum anderen werden mit Blick auf eine nachhaltig integrierte Berichterstattung Handlungsempfehlungen für die kommunale Praxis formuliert werden, die auch alternative Zugänge berücksichtigen, damit aus „Daten Taten“ werden.</p> 2020-11-17T00:00:00+00:00 Copyright (c) 2020 https://omp.ub.rub.de/index.php/ZEFIR/catalog/book/122 Erwerbsbeteiligung von Frauen im Vergleich/ZEFIR-Materialien Bd. 7 2020-11-17T06:17:57+00:00 Wolfgang Seifert test@test.de Mareen Wallasch test@test.de Jörg-Peter Schräpler test@test.de Holger Mann test@test.de <p>Mit diesem Bericht wird der Frage nachgegangen, warum die Frauenerwerbsquote in Nordrhein-Westfalen insgesamt niedriger ist als in anderen Bundesländern. Hierzu wird ein systematischer Vergleich der relevanten Faktoren der Frauenerwerbstätigkeit im Vergleich zum Bundesgebiet und den 16 Bundesländern durchgeführt. Datenbasis ist der Mikrozensus. Im Rahmen von deskriptiven und multivariaten Analysen wird der Einfluss von Bildungsniveau, Lebensphase, Migrationshintergrund, Lebensform und Mutterschaft untersucht. Zusätzlich werden Kinderbetreuungsangebote (Kitas/Schulen) und die Branchenstruktur der Wirtschaft vergleichend dargestellt, da diese Faktoren ebenfalls Einfluss auf die Erwerbsbeteiligung von Müttern haben können. In der Mehrzahl der Fälle sind in Paargemeinschaften mittlerweile beide Partner erwerbstätig. Die klassische Konstellation eines alleinverdienenden Partners findet man nur noch in etwa einem Fünftel der Fälle. Wenn Kinder im Haushalt leben, bestimmt vor allem das Alter des jüngsten Kindes die Erwerbsneigung und -beteiligung der Mütter. Mit dem Alter des jüngsten Kindes nimmt die Erwerbsneigung und - beteiligung relativ unabhängig von der Lebensform zu. In NRW wirkt sich außerdem der überdurchschnittlich hohe Anteil an Paargemeinschaften in SGB-II Bezug negativ auf die Erwerbsquote aus.</p> 2019-10-02T00:00:00+00:00 Copyright (c) https://omp.ub.rub.de/index.php/ZEFIR/catalog/book/111 Wege zur Metropole Ruhr / ZEFIR-Materialien Bd. 6 2020-11-17T06:17:50+00:00 Jörg-Peter Schräpler test@test.de Sebastian Jeworutzki test@test.de Bernhard Butzin test@test.de Tobias Terpoorten test@test.de Jan Goebel test@test.de Gert G. Wagner test@test.de <p>Die Studie „Wege zur Metropole Ruhr“ des Zentrums für interdisziplinäre Regionalforschung (ZEFIR) schließt mit ihrem Forschungsdesign eine Lücke in der Regionalforschung des Ruhrgebiets. Die unter der Projektleitung von Prof. Dr. Jörg-Peter Schräpler entstandene und von der Stiftung Mercator geförderte Studie untersucht erstmals flächendeckend auf kleinräumiger Ebene den Einfluss des wirtschaftlichen und demografischen Strukturwandels in den Stadtteilen auf die Bildungs- und Teilhabechancen der Einwohnerinnen und Einwohner.<br>Methodisch geht die Studie neue Wege, indem sie den Zusammenhang von Sozialraum und Bildungschancen aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Dazu wurden bei der Erstellung der Studie Daten der Volkszählungen 1961, 1970, 1987 und 2011, amtliche Schuldaten sowie zahlreiche Interviews mit Lehrer/-innen und Schulleiter/-innen genutzt. Darüber hinaus wird der gesellschaftliche Wandel aus dem Blickwinkel der Bevölkerung des Ruhrgebiets auf Basis der repräsentativen Längsschnittstudie SOEP untersucht.<br>Die Studie zeigt einen starken Zusammenhang zwischen dem Sozialraum der Grundschulen und der Übergangsquote zum Gymnasium auf. Wenn die Grundschulen in Bezirken liegen, die sich im Verlauf des Strukturwandels von Arbeitervierteln hin zu sozial benachteiligten Bezirken entwickelt haben, sind die Teilhabechancen der Kinder deutlich geringer als etwa in bürgerlichen Bezirken. Darüber hinaus zeigt sich, dass die deutschen Schüler wesentlich stärker von der Bildungsexpansion profitiert haben als Schüler ohne deutsche Staatsbürgerschaft. <br>Die besonderen Herausforderungen dieser benachteiligten Quartiere erfordern der Studie zufolge räumlich konzentrierte Maßnahmen. Insbesondere sollte eine stärkere Berücksichtigung des Sozialraums bei der Förderung der Schulen stattfinden. Eine Förderung der Schulen alleine wird jedoch nicht ausreichen, um die „Bildungslücke“ zwischen den sozial benachteiligten Bezirken und den bürgerlichen Quartieren zu verringern. Die Bemühungen um eine chancengerechte Bildungslandschaft müssen an eine sozialraumorientierte Sozialpolitik gekoppelt werden, um die Lebensverhältnisse in den benachteiligten Quartieren nachhaltig zu verbessern.<br>Die wissenschaftliche Studie wurde ergänzt durch das von der Brost-Stiftung geförderte Projekt "Heimat im Wandel", welches durch Fotografien identischer Objekte (1972 und heute) die wirtschaftliche und gesellschaftliche Transformation des Ruhrgebiets anschaulich macht.</p> <p align="right">&nbsp;</p> 2019-03-15T10:39:45+00:00 Copyright (c) https://omp.ub.rub.de/index.php/ZEFIR/catalog/book/96 Das Kommunale Ehrenamt in NRW 2020-11-17T06:17:42+00:00 Jörg Bogumil joerg.bogumil@ruhr-uni-bochum.de Benjamin Garske Benjamin.Garske@fernuni-hagen.de David H. Gehne david.gehne@rub.de <p>Der typische kommunale Mandatsträger ist männlich, über 55 Jahre und hoch gebildet. Der Frauenanteil ist mit 26,7 % in den Städten und 29,4 % in den Kreisen immer noch gering. Zu diesem Schluss kommt eine wissenschaftliche Untersuchung im Auftrag des ehemaligen Ministeriums für Inneres und Kommunales. In einer der größten Befragungen von Rats- und Kreistagsmitgliedern in der Bundesrepublik Deutschland wurden im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen 2.283 kommunale Mandatsträgerinnen und Mandatsträger aus 44 Städten und Gemeinden und sechs Landkreisen zu ihrer Mandatsausübung und zu Handlungsnotwendigkeiten im kommunalen Ehrenamt befragt. Rund 61 % von ihnen nutzten die Möglichkeit zur Rückantwort.<br>Professor Dr. Jörg Bogumil von der Ruhr-Universität Bochum legte nun gemeinsam mit Dr. David Gehne und Benjamin Garske den Bericht über die wissenschaftliche Untersuchung vor. Die Ergebnisse bestätigen laut Prof. Bogumil zudem, dass die Kommunalpolitik in Nordrhein-Westfalen vor allem in den größeren Städten von Parteien geprägt ist. Trotzdem wird das Verhältnis zwischen der Kommunalvertretung und den direkt gewählten OB, BM und Landräten als gut angesehen. Der Zeitaufwand für die ehrenamtliche Tätigkeit ist nicht unbeträchtlich und in den größeren Städten geht er zumindest bei den Personen mit mehreren Funktionen in Richtung einer Halbtagsstelle.<br>Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung legt die Ergebnisse dem im Mai 2017 neu gewählten Landtag zur weiteren Beratung vor.</p> 2017-11-30T08:39:47+00:00 Copyright (c) https://omp.ub.rub.de/index.php/ZEFIR/catalog/book/98 Kommunalpolitik für Familien 2020-11-17T06:17:35+00:00 Angelika Engelbert angelika.engelbert@iqz-nrw.de <p>Der Sammelband enthält Texte von Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen, die im Laufe der letzten Jahre im Rahmen der Arbeit des IQZ (Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen, gefördert vom nordrhein-westfälischen Familienministerium, für das Internetportal www.familie-in-nrw.de verfasst wurden. Behandelt werden u.a. Ansätze und Instrumente eines strategisch ausgerichteten Vorgehens vor Ort, das in Nordrhein-Westfalen in den letzten 10 Jahren zunehmend Verbreitung gefunden hat. Erfahrungsberichte beschreiben Prozesse und schildern wichtige Erfahrungen mit einem „Kommunalen Management für Familien“. Daneben werden Forschungsergebnisse zur Situation und zur Bedarfslage von Familien oder zu kommunalen Verwaltungsstrukturen vorgestellt. Die Beiträge bieten Interessierten aus Wissenschaft und Praxis Ein- und Überblicke zum Thema Kommunalpolitik für Familien und können Anregungen für die Bewältigung familienpolitischer Herausforderungen geben.</p> 2017-11-30T08:34:06+00:00 Copyright (c) https://omp.ub.rub.de/index.php/ZEFIR/catalog/book/38 Räumliche Konfiguration der Bildungschancen 2020-11-17T06:17:27+00:00 Tobias Terpoorten t.terpoorten@stadt-duisburg.de <p>Die räumliche Ungleichverteilung der Wohnorte verschiedenster Bevölkerungsgruppen innerhalb der Städte, die sogenannte Segregation, ist ein klassisches Forschungsfeld der Geografie und der Stadtsoziologie. Dabei werden vor allem ethnische Aspekte und die Trennung zwischen „armen“ und „reichen“ Stadtgebieten thematisiert. Bildungsaspekte werden in diesem Kontext zumeist nur am Rande berücksichtigt. Als eigenständiges Segregationsthema spielt Bildung in der Segregationsforschung bisher keine relevante Rolle.<br>Die vorliegende Arbeit greift das Thema der Bildungssegregation auf und befasst sich mit kleinräumigen Strukturen und Entwicklungen der Bildungsbeteiligung in 14 Kernstädten des Ruhrgebiets. Dabei interessiert, wie stark sozialräumliche Strukturen in Städten mit der Bildungsbeteiligung der Bevölkerung zusammenhängen und welchen Einfluss das Angebot von Bildungseinrichtungen auf Bildungsentscheidungen hat. Im Fokus steht die klein- und sozialräumliche Analyse des Übergangs von der Grundschule auf die weiterführenden Schulformen.</p> <p><br>Die vorliegende Arbeit wurde von der Fakultät für Geowissenschaften der Ruhr-Universität Bochum im Jahr 2013 als Dissertation angenommen. Sie entstand im Rahmen des BMBF-Projekts „Ansatz für ein kleinräumiges Bildungsmonitoring – Eine Analyse des Zusammenhangs zwischen sozialräumlicher Differenzierung und Bildungsbe(nach)teiligung.“ Das Projekt gehörte zum Rahmenprogramm des BMBF zur Förderung der empirischen Bildungsforschung und war als Promotionsförderung für Nachwuchswissenschaftler/-innen konzipiert. Die Projektbearbeitung fand unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Peter Strohmeier (ZEFIR) statt.</p> 2016-03-01T14:26:41+00:00 Copyright (c) https://omp.ub.rub.de/index.php/ZEFIR/catalog/book/39 Familiengerechte Kommunen 2020-11-17T06:17:09+00:00 Klaus Peter Strohmeier peter.strohmeier@ruhr-uni-bochum.de Annett Schultz Info@faktor-familie.de Philipp Lersch lersch@wiso.uni-koeln.de <p>Das „Audit familiengerechte Kommunen“ dient als Instrument zur qualitativen Messung von Familiengerechtigkeit in nordrheinwestfälischen Kommunen. Ein Hauptziel ist es, Kommunen in Nordrhein-Westfalen in ihren familienpolitischen Aktivitäten zu unterstützen, ein nachhaltiges Engagement für Familien zu fördern sowie das Lernen vor Ort und die Entwicklungen familienpolitischer Aktivitäten vor Ort zu ermöglichen.<br><br>Ein grundsätzliches Problem eines solchen Audits ist die Definition von Analysekriterien zur Zertifikatsvergabe, die den unterschiedlichen Ausgangslagen der Familien, der Kommunen und der Familienpolitik vor Ort gerecht werden können. Insbesondere die unterschiedlichen Lebensbedingungen der Familien und daraus erwachsende differenzierte familienpolitische Bedarfe machen die Bewertung familienpolitischer Aktivitäten in den Kommunen schwierig. Benchmarkings und Rankings von Gemeinden wirken hier oft kontraproduktiv. Ein möglicher Weg um Ungleiches vergleichbar zu machen, ist die Bildung kommunaler Cluster bzw. Gemeindegruppen (d.h. die Zusammenfassung von Kommunen mit ähnlicher wirtschaftlicher bzw. sozialer Ausgangslage zu Typen), die im Vorfeld der Bewertung durchgeführt wird und die in die Auditierungsaktivitäten einbezogen werden kann.<br><br>In dieser Studie wird eine solche Typisierung auf Basis der Daten des Wegweisers Kommune der Bertelsmann Stiftung für die Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen mit mehr als 5.000 Einwohnern vorgestellt.</p> 2016-03-01T13:17:38+00:00 Copyright (c) https://omp.ub.rub.de/index.php/ZEFIR/catalog/book/36 Kommunalverwaltung und Familienpolitik in NRW 2020-11-17T06:16:37+00:00 Holger Wunderlich info@holger-wunderlich.de <p>Das Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung (ZEFIR) hat von November 2009 bis Januar 2010 zum Thema „Kommunalverwaltung und Familienpolitik in NRW“ eine schriftliche Befragung aller Kommunen in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Fast jede zweite NRW-Kommune hat sich an dieser Befragung beteiligt. Hierfür möchten wir uns bei den Kommunen, die sich an der Befragung beteiligt haben, herzlich bedanken!<br><br>Da es sich um eine Vollerhebung handelt und der Rücklauf sowohl bezogen auf die vier Gebietskörperschaftstypen als auch bezogen auf die Größe der Kommunen in seiner Zusammensetzung in einem hohen Maße der Verteilung der Kommunen in NRW entspricht, sind die im Auswertungsbericht nachzulesenden Ergebnisse repräsentativ für NRW.</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> 2016-03-01T14:28:45+00:00 Copyright (c) https://omp.ub.rub.de/index.php/ZEFIR/catalog/book/67 Auswirkungen der Aufhebung der kommunalen Sperrklausel auf das kommunalpolitische Entscheidungssystem in Nordrhein-Westfalen : wissenschaftliches Gutachten erstellt im Auftrag der SPD-Landtagsfraktion 2020-11-17T06:16:29+00:00 Jörg Bogumil joerg.bogumil@rub.de David H. Gehne david.gehne@rub.de Benjamin Garske benjamin.garske@rub.de Marc Seuberlich marc.seuberlich@rub.de Jonas Hafner jonas.hafner@rub.de <p>Im Rahmen der aktuellen Beratungen des Landtags NRW wurden im Auftrag der SPD-Landtagsfraktion alle (Ober-)Bürgermeister in Städten in NRW mit mehr als 25.000 Einwohnern und alle Landräte zu Arbeitsbedingungen und Funktionsfähigkeit der Kommunalvertretungen befragt. Die Ergebnisse der Befragung werden ergänzt durch eine ausführliche Analyse der Ratswahlergebnisse seit 1999, die vor allem die stark gewachsene Fragmentierung der Kommunalvertretungen seit Abschaffung der Sperrklausel zeigt. Aufgrund der hier präsentierten Ergebnisse ist die Einführung einer kommunalen Sperrklausel von 3% bei Rats- und Kreistagswahlen in NRW aus der Sicht der Autoren zwingend erforderlich. Nordrhein-Westfälische Kommunen - insbesondere die Großstädte - sind aufgrund landesspezifischer Besonderheiten konkurrenzdemokratisch strukturiert und dies bringt bei der empirisch nachgewiesenen stark zugenommenen Fragmentierung der Räte erhebliche Funktionsstörungen mit sich.</p> 2016-04-11T12:57:34+00:00 Copyright (c) https://omp.ub.rub.de/index.php/ZEFIR/catalog/book/66 Global social work : regionale und lokale Herausforderungen der Armutszuwanderung aus Südosteuropa ; Dokumentation der internationalen Tagung vom 28.02.2014 an der Fachhochschule Dortmund 2020-11-17T06:16:12+00:00 Banu Citlak Banu.Citlak@fh-dortmund.de Sebastian Kurtenbach Sebastian.Kurtenbach@zefir.rub.de David H. Gehne david.gehne@rub.de <p>Auch wenn die armutsgeprägte Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien nach Deutschland seit 2007 quantitativ ein relativ geringes Ausmaß an der gesamten Zuwanderung aus diesen Ländern ausmacht, hat sie nicht nur eine mediale Debatte ausgelöst, sondern stellt auch Stadtforschung und Soziale Arbeit vor neue, grundlegende Herausforderungen. In wenigen Stadtteilen beispielweise in Duisburg, Mannheim, Köln, Gelsenkirchen oder Dortmund gleichen sich die Berichte über die Neuzuwanderung, die geprägt sind von problematischen Wohnverhältnissen, prekären Arbeitsmöglichkeiten, mangelnder Gesundheitsversorgung und überforderten Nachbarschaften. Soziale Arbeit, lokale Politik und die lokale Zivilgesellschaft müssen gemeinsam Lösungen für ein gelingendes Zusammenleben finden.<br>Vor diesem Hintergrund richtete das ZEFIR gemeinsam mit der FH Dortmund eine internationale Fachtagung in Dortmund mit dem Titel „Global Social Work: Regionale und lokale Herausforderungen der Armutszuwanderung aus Südosteuropa“ aus. Die Vorträge der Expertinnen und Experten aus Deutschland und Bulgarien sind in diesem Werkstattbericht dokumentiert.</p> 2016-04-11T12:08:35+00:00 Copyright (c) https://omp.ub.rub.de/index.php/ZEFIR/catalog/book/46 Kleinräumige Segregationseffekte von Bergwerksstilllegungen im Ruhrgebiet am Beispiel ausgewählter Kommunen 2020-11-17T06:15:58+00:00 Klaus Peter Strohmeier peter.strohmeier@ruhr-uni-bochum.de David H. Gehne david.gehne@rub.de Sebastian Kurtenbach Sebastian.Kurtenbach@zefir.rub.de Marco Förster marco.foerster@rub.de <p>Die in Kooperation mit der RAG Stiftung und dem Institut für soziale Bewegungen entstandene Studie zu kleinräumigen Effekten von Zechenstandortschließungen untersucht die langfristigen sozialen Wirkungen des Wegfalls einfacher industrieller Arbeitsplätze auf die nahräumliche Umgebung am Beispiel der Fallstädte Gelsenkirchen, Essen und Herten. <br>Bergwerksstilllegungen in der Region mögen regionale Prozesse von Abwanderung, Arbeitslosigkeit und Verarmung ausgelöst bzw. beschleunigt haben. Einen kleinräumig isolierbaren Effekt auf die einzelnen Stadtteile, die zuvor vom Bergbau geprägt waren, hat es aber im Ergebnis unserer Untersuchungen in der Spätphase des Bergbaus aufgrund der Entkoppelung von Wohn- und Arbeitsort nicht gegeben. Vielmehr treten diese zeitlich verzögert auf, wenn nicht in die nachwachsende Generation in solchen Quartieren investiert wird.</p> 2016-03-01T13:37:17+00:00 Copyright (c) https://omp.ub.rub.de/index.php/ZEFIR/catalog/book/45 Alleinerziehende in Nordrhein-Westfalen 2020-11-17T06:15:48+00:00 Angelika Engelbert angelika.engelbert@zefir.rub.de Vanessa Gaffron vanessa.gaffron@ruhr-uni-bochum.de <p>Diese vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport (MFKJKS) geförderte Studie zeigt die Lebenssituation und Unterstützungsbedarfe von Alleinerziehenden in NRW auf. Dies geschieht vor dem Hintergrund des aktuellen Forschungsstandes und auf Basis erstmaliger Auswertungen des integrierten Datensatzes der „kommunalen Familienberichterstattung in Nordrhein-Westfalen“.</p> <p>Vor diesem Hintergrund werden die faktischen Unterstützungsangebote für Alleinerziehende, insbesondere auf lokaler Ebene, vorgestellt und Beispiele guter Praxis beschrieben.</p> <p>Als Fazit werden Angebotslücken in Bezug auf die festgestellten Unterstützungsbedarfe genannt und mögliche Ansatzpunkte für eine kommunale Politik für Alleinerziehende aufgeführt. Sinnvolle landespolitische Schwerpunkte einer Förderung und Unterstützung dieser lokalen Politikansätze beschließen diese Studie, in die auch die Ergebnisse einer Fachtagung mit 70 Fachleuten aus kommunalen Ämtern, Jobcentern und weiteren familienpolitisch relevanten Einrichtungen Eingang gefunden haben.</p> 2016-03-01T13:47:19+00:00 Copyright (c) https://omp.ub.rub.de/index.php/ZEFIR/catalog/book/44 Überprüfung der Verteilungsschlüssel zur Ermittlung von Regelbedarfen auf Basis der EVS 2008 2020-11-17T06:15:40+00:00 Christian Dudel christian.dudel@rub.de Jan Marvin Garbuszus jan.garbuszus@rub.de Notburga Ott notburga.ott@rub.de Martin Werding martin.werding@rub.de <p>Existenzsichernde Sozialleistungen werden in Deutschland seit 1990 mit einem Statistik-Modell bemessen. Der Gesetzgeber hat das BMAS beauftragt, die Verfahren zu überprüfen und weiterzuentwickeln, die dabei seit 2011 für die Ermittlung der Regelbedarfe von Kinder und Jugendlichen sowie von Erwachsenen in Mehr-Personenhaushalten verwendet werden (§ 10 RBEG). Die Studie dient als Grundlage für die Einlösung dieses Auftrags. Die Autoren analysieren mit Hilfe empirisch-statistischer Verfahren, die dem aktuellen Forschungsstand entsprechen, das Verbrauchsverhalten von Haushalten verschiedener Größe, die über ein nied-riges, aber bedarfsdeckendes Einkommen verfügen und ein vergleichbares Wohlfahrtsniveau erreichen. Auf dieser Basis untersuchen sie die relativen zusätzlichen Bedarfe größerer Haus-halte für den gesamten, regelbedarfsrelevanten Verbrauch sowie für einzelne Gütergruppen.<br>Die Ergebnisse führen zu zusätzlichen Bedarfen für weitere Personen im Haushalt, die annä-hernd denen aufgrund des momentan angewandten Verfahrens entsprechen. Allerdings ließe sich mit Hilfe der im Rahmen des Forschungsauftrags entwickelten Verfahren ein alternativer Ansatz zur Ermittlung konsistenterer Verteilungsgewichte für die verschiedenen Haushalts-mitglieder auf der Basis des regelbedarfsrelevanten Gesamtverbrauchs von Mehr-Personen-Haushalten aufstellen.<br><br>Der Bericht basiert auf einem Forschungsvorhaben im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.</p> 2016-03-01T13:40:58+00:00 Copyright (c) https://omp.ub.rub.de/index.php/ZEFIR/catalog/book/43 Wie arme Kinder die Unterstadt erleben 2020-11-17T06:15:32+00:00 Maren Hilke maren.hilke@isa-muenster.de <p>Das Aufwachsen in unterschiedlichen Sozialräumen der Stadt eröffnet Kindern und Jugendlichen, deren alltägliches Leben in begrenzten Räumen stattfindet, unterschiedliche Chancen und beeinflusst ihr Kinderleben. Maren Hilkes Studie "Wie arme Kinder die Unterstadt erleben. Ungleiche Kindheiten und städtischer Raum in Oberhausen und Windhoek" untersucht auf der Grundlage von Feldforschungen in Oberhausen und Windhoek, ob es Gemeinsamkeiten im Erleben von Kindern in den armen Vierteln der Städte gibt. Ziel der Untersuchung war es, die Umwelt und die damit verbundenen Lebenssituationen aus der Perspektive der Kinder darzustellen und sie nicht nur als Objekte sondern auch als Subjekte in die Forschung mit einzubeziehen. Unter Berücksichtigung der besonderen Ansprüche der Kinder, als Zielgruppe der Untersuchung, wurde zur Datengewinnung eine Methodentriangulation von Fotointerview, Fotobefragung und Gruppendiskussionsverfahren angewandt.</p> <p>Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass die sozialkonstruierten Räume vergleichbare Effekte auf die Lebenswelt der Kinder haben. Unabhängig von den unterschiedlichen gesamtgesellschaftlichen Rahmenbedingungen, können deutliche Gemeinsamkeiten in der Bewertung der Unterstadt in Oberhausen und Windhoek aufgezeigt werden.<br>Die Feldforschungen fand im Rahmen zweier Lehrforschungsprojekte Prof. Strohmeiers statt.</p> 2016-03-01T14:24:33+00:00 Copyright (c) https://omp.ub.rub.de/index.php/ZEFIR/catalog/book/42 Neuzuwanderer in städtischen Ankunftsgebieten 2020-11-17T06:15:04+00:00 Sebastian Kurtenbach Sebastian.Kurtenbach@zefir.rub.de <p>Die Studie „Neuzuwanderer in städtischen Ankunftsgebieten. Rumänische und bulgarische Zuwanderer in der Dortmunder Nordstadt“ analysiert unter Berücksichtigung des Raumbezugs die Armutszuwanderung aus Rumänien und Bulgarien in die Dortmunder Nordstadt und greift damit ein aktuelles Thema, nicht nur für Dortmund, auf. Neben einer theoretischen Auseinandersetzung mit dem Interessengegenstand kommt ein Mehrmethodendesign zum Tragen. Dazu zählt die Verarbeitung kleinräumiger Daten der amtlichen Statistik, die Erhebung einschlägiger formeller Opportunitäten und strukturierte Beobachtungen zur Nutzung des öffentlichen Raums durch die Gruppe der Neuzuwanderer. Im Ergebnis zeigen sich weitreichende Einblicke in die raumabhängige Organisation von Migration. <br>Finanziert wurde die Studie wurde aus Eigenmitteln des Zentrums für interdisziplinäre Regionalforschung (ZEFIR).</p> 2015-05-27T13:35:40+00:00 Copyright (c) https://omp.ub.rub.de/index.php/ZEFIR/catalog/book/41 Evaluation von Beratungsangeboten für Familien und ältere Menschen in Niedersachsen 2020-11-17T06:14:57+00:00 Birte Gebhardt birte.gebhardt@gesundheit-nds.de Nicole Tempel nicole.tempel@rub.de Annett Schultz Info@faktor-familie.de Jan Amonn j.amonn@gib.nrw.de Banu Citlak Banu.Citlak@fh-dortmund.de Erna Dosch erna.dosch@uni-vechta.de Thomas Altgeld thomas.altgeld@gesundheit-nds.de Peter Strohmeier peter.strohmeier@ruhr-uni-bochum.de Gertrud M. Backes Gertrud.Backes@uni-vechta.de <p>Das vorliegende Dokument präsentiert die Ergebnisse des Forschungsprojekts „Evaluation von Beratungsangeboten für Familien und ältere Menschen in Niedersachsen“, das eine Analyse demografischer Eckdaten, eine repräsentative Haushaltsbefragung, eine Befragung von Beratungsstellen und Expertinnen und Experten aus den jeweiligen Fachbereichsleitun-gen der Landkreise und Städte sowie qualitative Interviews mit (Nicht-)Nutzerinnen und (Nicht-)Nutzern von Beratungsangeboten umfasst.<br>An dieser vom Land Niedersachsen finanzierten Studie waren folgende Einrichtungen beteiligt:<br>Faktor Familie GmbH, Bochum<br>Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. (LVG&amp;AFS)<br>Zentrum Altern und Gesellschaft (ZAG), Universität Vechta<br>Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung (ZEFIR), Ruhr-Universität Bochum<br>Die übergreifenden Abschnitte in diesem Bericht wurden von der LVG&amp;AFS in Abstimmung mit den Projektpartnerinnen und -partnern erarbeitet.</p> 2016-03-01T13:59:43+00:00 Copyright (c) https://omp.ub.rub.de/index.php/ZEFIR/catalog/book/40 Sozialraumanalyse Emscherregion 2020-11-17T06:14:40+00:00 Andreas Farwick andreas.farwick@ruhr-uni-bochum.de Jan Amonn j.amonn@gib.nrw.de Thomas Groos thomas.groos@rub.de Astrid Messer astrid.messer@rub.de Inger Larsen inger.larsen@rub.de Michael Teicke Michael.Teicke@rub.de Clara Winkels Clara.Winkels@rub.de <p>Ziel der Sozialraumanalyse ist es, Strukturen und Entwicklungen der Bevölkerung in einem hochgradig durch demographische und sozioökonomische Veränderungsprozesse geprägten Teilbereich des Ruhrgebiets – der Emscherregion – auf der räumlichen Ebene der Städte und Stadtteile zu beschreiben. Dabei werden die sozialräumlichen Muster und Veränderungen innerhalb dieser Region anhand der zentralen Dimensionen Demographie, Sozialstruktur, Bildung, Gesundheit und Lebenslage der nichtdeutschen Bevölkerung analysiert. Über eine Typisierung entlang der genannten Dimensionen werden spezifische Sozialräume ausgewiesen, die das soziale Handeln der Bewohner strukturieren und damit auch Einfluss auf ihre Lebenslage haben.</p> <p>Sozialpolitische Handlungsbedarfe werden insbesondere für diejenigen Sozialräume gesehen, die sich – gemessen an der durchschnittlichen Situation aller Stadtteile in der Emscherregion – durch ein extremes Ausmaß vielfältiger Problemlagen auszeichnen.</p> <p>Die Sozialraumanalyse Emscherregion stellt eine der wenigen sozialwissenschaftlichen Arbeiten dar, die Muster einer sozialräumlichen Strukturierung und Entwicklung der Bevölkerung eines Teilbereichs des Ruhrgebiets in einem interkommunalen Zusammenhang kleinräumig analysiert.</p> 2015-05-27T12:47:06+00:00 Copyright (c) https://omp.ub.rub.de/index.php/ZEFIR/catalog/book/35 Familienunterstützende Dienstleistungen : Informationen und Handlungsansätze für die kommunale Praxis 2015-03-24T10:27:25+00:00 Angelika Engelbert test@test.de Beatrix Schwarze test@test.de <p>Familienunterstützende Dienstleistungen können Familien in ihrem Alltag entlasten. Ihre Nutzung bleibt jedoch weit hinter dem festgestellten Bedarf zurück. Welche Aufgaben kommen in diesem Zusammenhang auf die lokale Familienpolitik zu? Die Handreichung fasst den aktuellen Stand der Forschung und Diskussion zum Thema zusammen und beschreibt vor diesem Hintergrund zentrale Herausforderungen für das Handeln der Akteure vor Ort.<br><br>Vorhandene Modelle und Beispiele für eine gelingende Koordination und Steuerung familienunterstützender Dienstleistungen aus der Praxis bieten konkrete Anregungen. In einem ausführlichen Anhang werden außerdem Informationsmaterialien und Arbeitshilfen zur Verfügung gestellt.<br><br>Die Erstellung der Broschüre wurde gefördert vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.</p> 2016-03-01T14:13:26+00:00 Copyright (c)