Integrierte Mobilität im Ruhrgebiet: Konzeptstudie

Authors

Ludger Pries
Michael Roos

Synopsis

Verkehrsstaus, unpünktliche und nicht aufeinander abgestimmte öffentliche Verkehrsmittel und nur rudimentär ausgebaute Radwege beschreiben einige Herausforderungen, mit denen sehr viele Menschen umgehen müssen. Das Ruhrgebiet mit über fünf Millionen Bewohnerinnen und Bewohnern ist von solchen Problemen besonders betroffen, weil es sich um einen polyzentrischen Ballungsraum mit sehr vielen städtischen Eigenlogiken handelt. Welche Anforderungen stellen sich unter solchen Bedingungen an integrierte und nachhaltige Mobilität?

In der zweiten Jahreshälfte 2019 wurden in Kooperation zweier Lehrstühle der Ruhr-Universität Bochum (Prof. Dr. L. Pries/Fakultät für Sozialwissenschaft und Prof. Dr. M. Roos/Fakultät für Wirtschaftswissenschaft) mit Förderung durch die Emschergenossenschaft in einem Pilotprojekt (1) Studierende und Beschäftigte der Ruhr-Universität Bochum zu gegenwärtigen Mobilitätsgewohnheiten und zukünftigen Mobilitätserwartungen befragt, (2) in einer Fallstudie Lösungsmöglichkeiten für die technische und organisatorische Weiterentwicklung von innerbetrieblicher Mobilität der Mitarbeitenden entwickelt und (3) durch systematische Recherchen und Interviews nationale und internationale Erfahrungen im Hinblick auf die Entwicklung integrierter Verkehrssysteme zusammengefasst. Dieser Bericht fasst die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung zusammen und macht insgesamt elf Vorschläge für die Entwicklung eines nachhaltigen integrierten Mobilitätssystems im Ruhrgebiet.

Bitte zitieren Sie die folgenden Angaben: Pries, Ludger/Roos, Michael (unter Mitarbeit von Florian Lewalder, Maximilian Dirks, Valerie Donath, Kai-David Klärner und Katharina Leikard). 2020. Integrierte Mobilität im Ruhrgebiet – Konzeptstudie. Bochum: Ruhr-Universität Bochum. https://dx.doi.org/10.13154/rub.149.126

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10.13154/rub.149.126